SOFORTHILFE

Einbezug

Von einer psychischen Erkrankung sind immer auch die Angehörigen betroffen. Meist stellt die neue Situation für zwischenmenschliche Beziehungen eine grosse Herausforderung dar. Tue ich zu wenig für den Betroffenen? Tue ich das Richtige? Wie soll ich mich verhalten? Oft stellen sich viele Fragen. Umgekehrt fühlen sich Betroffene manchmal unverstanden. Es kann sein, dass Sie sich deshalb einfach erschöpft, hilflos oder gar schuldig fühlen. Angehörige sind für uns Bezugspersonen in und ausserhalb der Familie, welche der Patientin oder dem Patienten nahestehen.

Als Angehörige oder Angehöriger stellen Sie eine wichtige Ressource bei der Genesung des Erkrankten dar. Umso wichtiger ist es deshalb, dass Sie sich über den Zustand und die Krankheit Ihres Angehörigen informieren und Sie sich selber Sorge tragen. Wir beziehen Sie deshalb weitgehend in die Behandlung mit ein und bieten Ihnen bestmögliche Unterstützung. Dabei wird stets das Einverständnis der Patientin oder des Patienten vorausgesetzt.

Kontakte

Koordinations- und Beratungsstelle
Rudolfstrasse 19
8400 Winterthur