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Weil es uns alle braucht.

20 Jahre Integrierte Psychiatrie

20 Jahre Integrierte Psychiatrie

Als Pionier startete die ipw vor 20 Jahren mit einem damals visionären Modell der Integrierten Psychiatrie. Heute ist die Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland (ipw) ein Vorbild für die Behandlung von psychisch kranken Menschen. Wir sind der Über­zeugung, dass unterschiedliche Fachdisziplinen und Menschen erfolgreich zusammenarbeiten sollen. Die Patientinnen und Patienten erhalten eine nahtlose Behandlung, weil vor- oder nachbetreuende Institutionen, Ärztinnen, Arbeitgeber und Angehörige in den Verlauf der Genesung einge­bunden sind. Die Patientin und der Patient stehen immer im Zentrum.

Für die erfolgreiche Integrierte Psychiatrie braucht es uns alle.

Die integrierte oder auch vernetzte Psychiatrie holt alle am psychiatrischen Behandlungsprozess Beteiligten an einen Tisch. Sowohl private als auch öffentliche Psychiatrieangebote sind vernetzt, verschiedene Fachdisziplinen arbeiten zusammen. Die Betroffenen erhalten eine «Behandlung aus einem Guss», weil wenn gewünscht und möglich vor- oder nachbetreuende Institutionen, Hausärztinnen, Arbeitgeber, Ausbildner und Angehörige in den Genesungsprozess mit eingebunden sind. Die Qualität der Behandlung kann so verbessert, Abläufe können vereinfacht und die Behandlungskontinuität gewährleistet werden. Die Patientin und der Patient stehen dabei immer im Zentrum.

Was für die Partner ausserhalb der ipw gilt – gilt auch innerhalb der ipw. Es gilt für die Versorgung und für alle Bereiche und Direktionen, für die Teams auf den Stationen, in den Betrieben und Büros sowie für alle Standorte.

Die wichtigsten Grundsätze der Integrierten Psychiatrie

  • Orientierung zum Patienten hin
  • Integration
  • Nähe zum Wohnort
  • Kontinuität in der Betreuung
  • Spezialisierung
  • Ambulant vor stationär

Wichtigste Ereignisse

  • 1999 – Der Regierungsrat beschliesst die Genehmigung des Pilotprojektes für eine integrierte psychiatrische Versorgung in der Region Winterthur.
  • 2000 – Die alterspsychiatrischen Angebote ziehen von der Klinik Rheinau nach Winterthur um. Die Koordinations- und Beratungsstelle nimmt den Betrieb auf.
  • 2001 – Die kantonalen psychiatrischen Angebote der Region Winterthur werden zur "Integrierten Psychiatrie Winterthur ipw" zusammengefasst. Das ehemalige "Kantonale Krankenheim Wülflingen" erhält den Namen Klinik Schlosstal. Das Kriseninterventionszentrum wird eröffnet und die Psychiatrische Poliklinik des Kantonsspitals Winterthur in die Integrierte Psychiatrie Winterthur (ipw) eingegliedert
  • 2002 – Die ipw übernimmt den Bereich „Allgemeine Psychiatrie“ der Klinik Rheinau.
  • 2005 – Die Allgemeine Psychiatrie, jetzt Erwachsenen-Psychiatrie, zieht von Rheinau nach Wülflingen in die Klinik Schlosstal
  • 2007 – Als erstes stationäres Jugendangebot eröffnet die ipw die Akutstation für Jugendliche und baut den Bereich Adoleszentenpsychiatrie für 14- bis 25-Jährige auf.
  • 2010 – Die ipw schliesst sich mit dem Psychiatrie-Zentrum Hard zusammen zur Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland. Damit weitet sich das Netzwerk der Integrierten Psychiatrie auf das Zürcher Unterland aus.
  • 2011 – Mit der Eröffnung der Spezialstation für Menschen mit Traumafolgestörungen bietet die ipw eines der ersten Angebote dieser Art in der Schweiz. Schweizweit als einzige Psychiatrie führt die ipw für die Altersgruppe "Junge Erwachsene" von 18 bis 25 Jahren eine Psychotherapiestation.
  • 2015 – An der Feldeggstrasse in Glattbrugg eröffnet die ipw fünf Ambulatorien und stärkt damit ihre Präsenz im Zürcher Unterland.