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Meilensteine

Seit der Grundsteinlegung im August 2020 sind die Fortschritte des Bauprojektes bereits gut sichtbar. Die Eröffnung des neuen Gebäudes ist auf den Frühling 2023 vorgesehen.

Neubau

Der Ersatz- und Ergänzungsbau bietet Platz für 124 Betten. Alle Stationen sind so konzipiert, dass sie für verschiedene therapeutische Zwecke genutzt werden können. Der Neubau besteht aus zwei ineinander verschränkten, jeweils mit einem Lichthof versehenen, drei- und viergeschossigen Gebäudeflügeln. Der Bau berücksichtigt die Anforderungen der modernen Psychiatrie und geht auf die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten, Besuchenden sowie Mitarbeitenden ein. Zwischen einer parkähnlichen Anlage und dem Landschaftsraum Tösstal gelegen, fügt sich der Bau harmonisch in die Umgebung ein. Der Spatenstich erfolgte im Juni 2020, voraussichtlich im Frühling 2023 sind die neuen Räumlichkeiten bezugsbereit.

Provisorium

Das Haus Blau mit den Akut- und die Psycho­therapie­station für Jugendliche musste dem Ersatz- und Ergänzungsbau weichen. Seit Ende April 2020 beherbergt das neue Provisorium, der Pavillon ADO, die zwei Stationen. Wie bisher sind sie je in einem Stockwerk untergebracht und verfügen über die gewohnte Infrastruktur. Anfang Mai 2020 wurde der alte Gebäudeteil abgerissen.  

Grün schimmerndes Provisorium – Der Pavillon wird im Winterthurer Jahrbuch 2021 als städtebauliches Element präsentiert.

Abbrüche und Vorbereitungsarbeiten

Für den Ersatz- und Ergänzungsbau waren verschiedene Vorarbeiten notwendig wie etwa Systemanpassungen im Elektro-Bereich oder der Ersatz von Werkleitungen. Die Gärtnerei, die Schreinerei sowie Malerei sind auf dem Areal umgezogen. Der Rückbau dieser alten Räumlichkeiten sowie der Rückbau des Landwirtschaftsbetriebes erfolgte bis Ende 2020.

Die Zufahrt zum Gelände erfüllt alle sicherheitsrelevanten Anforderungen, damit Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende sowie Besuchende sich getrennt von den Bautätigkeiten gefahrlos auf dem Areal bewegen können.

Gewinner des Wettbewerbs

33 Architekturbüros reichten Vorschläge für den Ersatz- und Ergänzungsbau ein. Von diesen kamen sechs in die engere Auswahl. Die Wahl fiel schliesslich auf das Projekt «GrassGreen» von Bollhalder Eberle Architektur aus St. Gallen. Dieses ergänzt die bestehende Anlage zurückhaltend, schafft attraktive, gut nutzbare und stimmungsvolle Räume für Therapie und unterstützt die Genesung der Patienten optimal.

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