Angebot bei Schulabsentismus
Schulabsentismus kann zu schwerwiegenden Folgen für die Entwicklung eines Kindes oder Jugendlichen führen. Kurzfristig führt er zu Lernrückständen und schlechteren Leistungen. Langfristig steigt das Risiko für einen Schulabbruch, eingeschränkte berufliche Perspektiven und soziale Ausgrenzung. Je nach Problematik und Beschwerden ist eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll. Die Unterstützung sollte nicht erst beginnen, wenn Schulprobleme bereits manifest sind.
Unser Angebot
Im Vordergrund steht die Förderung sozialer Kompetenzen und kreativer Fertigkeiten sowie die Steuerung der eigenen Gefühle der Jugendlichen. Dabei unterstützen wir besonders den Aufbau der Motivation zum Schulbesuch. Der Aufenthalt auf der offen geführten Psychotherapiestation beinhaltet ausserdem Diagnostik und Psychotherapie. Der Besuch der Klinikschule als reguläres Schulangebot unterstützt einen Schulübertritt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Rückkehr in die Herkunftsschule kann von uns aktiv begleitet werden.
Einbezug der Eltern, Sorgeberechtigten und der Herkunftsschule
Für eine erfolgreiche Behandlung der Kinder und Jugendlichen ist der Einbezug der Eltern oder der Sorgeberechtigten sowie der Lehrpersonen aus der Herkunftsschule ein wichtiger Faktor. Darum finden begleitend zur Behandlung regelmässige Familiengespräche mit den Eltern oder Sorgeberechtigten statt.
Angebot bei Schulabsentismus im Sommer 2026
Spezielles Schulprogramm während der Sommerferien im Kanton Zürich vom 13. Juli bis 14. August 2026. Jugendliche, bei denen ein Start in der Herkunftsschule zum regulären Schulbeginn nicht möglich ist, können am anschliessenden, mehrwöchigen Programm teilnehmen.
Kosten
Die Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten im Rahmen der Grundversicherung nach Abzug der gesetzlichen Selbstbeteiligung.
Anmeldung
Kontakt ist unser Triagezentrum auf T 052 264 37 77, [email protected] oder die Station auf [email protected].