SOFORTHILFE

Datenschutz

Welche personenbezogenen Daten bearbeiten wir, wenn Sie als Patientin oder als Patient bei uns in Behandlung sind?

Wir bearbeiten die Personendaten unserer Patienten aufgrund folgender rechtlicher Grundlagen:

  • § 20 – 23 Patientinnen- & Patientengesetz Kanton Zürich: Einwilligung zur Behandlung
  • § 17 Patientinnen- & Patientengesetz Kanton Zürich: Patientendokumentation
  • § 15 & § 16 Patientinnen- & Patientengesetz Kanton Zürich: Bekanntgabe an Dritte & Nachbehandler
  • Art. 42 Krankenversicherungsgesetz / Art. 59 Krankenversicherungsverordnung, Mitwirkungspflicht der Leistungserbringer im Bereich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung

Die von uns bearbeiteten Personendaten sind geschützt durch folgende rechtliche Grundlagen:

  • Art. 321 Strafgesetzbuch: Berufsgeheimnis
  • Art. 35 Datenschutzgesetz: Verletzung der beruflichen Schweigepflicht
  • § 15 Abs. 2 Gesundheitsgesetz des Kantons Zürich: Entbindung durch vorgesetzte Behörde, Einwilligung

Rechtfertigungsgründe gemäss Art. 9 DSGVO

  • Einwilligung durch Patient (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO)
  • Versorgung und Behandlung im Gesundheitswesen (Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO)

Von wem und wo bearbeiten wir Patienten-Personendaten?

Wir verwenden Ihre Personendaten ausschliesslich innerhalb der ipw. Personendaten können an Dritte weitergeleitet werden, wenn eine rechtliche Grundlage dafür besteht bzw. wir gemäss StGB 321 von der ärztlichen Schweigepflicht entbunden werden. Diese Entbindung kann mündlich, schriftlich oder konkludent erfolgen. Sie können eine einmal abgegebene Entbindung jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen werden

Wie lange speichern wir Patienten-Personendaten?

Grundsätzlich löschen oder anonymisieren wir die Personendaten, die wir von Ihnen erhoben haben, sobald sie nicht länger benötigt werden, um den Zweck zu erfüllen, zu dem sie ursprünglich erhoben wurden, spätestens jedoch nach zehn Jahren.

Findet automatisierte Entscheidungsfindung oder Profiling statt?

Wir nutzen keine automatisierte Entscheidungsfindung im Sinne von Artikel 22 DSGVO. Sollten wir dies künftig in Einzelfällen einsetzen, werden wir Sie hierüber gesondert informieren, sofern dies gesetzlich vorgegeben ist. Profiling ist die automatisierte Bearbeitung von Daten, um persönliche Aspekte zu bewerten.

Datenübermittlung in ein Drittland

Eine Übermittlung Ihrer Patienten-Personendaten in Länder ausserhalb der Schweiz, der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), d.h. in sogenannte Drittländer, kann, soweit Sie die ipw von der ärztlichen Schweigepflicht entbunden haben (siehe Abschnitt 4) erfolgen. Jede Übermittlung von Personendaten in sogenannte Drittländer, erfolgt auf der Grundlage von vertraglichen Vereinbarungen, wie die von der Europäischen Kommission erlassenen und nach Schweizer Recht angepassten Standardvertragsklauseln oder dem vom EDÖB Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (http://www.edoeb.admin.ch) publizierten Mustervertrag für das Outsourcing von Datenbearbeitungen ins Ausland.

Datensicherheit und Vertraulichkeit

Die ipw trifft angemessene technische und organisatorische Massnahmen, um Ihre Personendaten gegen unbefugtes Bearbeiten zu schützen und um für die Vertraulichkeit, die Verfügbarkeit und die Integrität Ihrer Personendaten zu sorgen. Im Rahmen eines Auftragsverhältnisses an Dienstleister gibt die ipw Daten nur an Dritte auf Basis eines Vertrags weiter.

Ihre Rechte

Als betroffene Person haben Sie bestimmte Rechte in Bezug auf die personenbezogenen Daten, die wir über Sie verarbeiten. Sie haben das Recht zu erfahren, welche Daten wir über Sie bearbeiten. Ihre schriftliche Anfrage (Kopie eines gültigen Ausweises nicht vergessen) richten Sie bitte an:

Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland
Christopher Schuetz, Datenschutzbeauftragter
Wieshofstrasse 102, Postfach 144,
8408 Winterthur

Weiterhin haben Sie das Recht auf Berichtigungen und/oder Ergänzungen unvollständiger oder falscher Daten. Ferner haben Sie ein Widerspruchsrecht oder können Einschränkungen in der Bearbeitung und Weitergabe verlangen. Als Aufsichtsbehörde fungiert der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich. Ihre Rechte können eingeschränkt werden, soweit dies gesetzlich vorgesehen oder wegen überwiegender eigener oder Drittinteressen erforderlich ist. Insbesondere Daten, die wir aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten speichern müssen, werden gesperrt, um eine Nutzung für andere Zwecke zu verhindern.

Änderung der Datenschutzerklärung

Die vorliegenden Datenschutzbestimmungen können durch uns von Zeit zu Zeit abgeändert werden. Das Datum der jeweils letzten Aktualisierung der gültigen Version ist das hier veröffentlichte.

Letzte Aktualisierung

1. Januar 2019

Anwendbarkeit der DSGVO

Aktuell kommt die DSGVO bei der Bearbeitung von Personendaten unserer Patienten für die ipw nicht zur Anwendung.